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4 Tipps für mehr Zweisamkeit im Familienalltag

Aktualisiert: 29. Jan. 2023

Kannst du dich doch noch an dein letztes romantisches Date mit deinem Partner / deiner Partnerin erinnern? Wenn du überlegen musst, ist es definitiv zu lange her. Für Zweisamkeit brauchst du keinen Urlaub einplanen oder die Kinder zur Oma schicken. Du baust sinnliche und liebevolle Momente in deinen Familienalltag ein. Spoiler: Das klappt nur, wenn beide Partner mitmachen!


Hier sind 4 Tipps, wie ihr mehr Zweisamkeit in euren Familienalltag bringt:


1. Nein sagen, wenn das Kind zwischen die Zweisamkeit funkt


Ihr freut euch auf einen gemeinsamen Abend, um endlich Zeit zu zweit zu genießen – doch kaum haben eure Hintern die weiche Couch berührt, kommt der kleine Mitbewohner: „Was macht ihr da? Kann ich hier bleiben?“ Ähm. Nein! Aber darf man das sagen? Dürft ihr euer Kind wegschicken, um allein zu sein? Ja! Das sagt übrigens auch Familientherapeut Jesper Juul (Buchtipp: „Liebende bleiben“). Kinder verstehen sehr gut, dass es Mama-und-Papa-Zeiten gibt, wenn man es ihnen altersgerecht erklärt. Diese Zeiten sind wichtig, damit ihr die Liebes-Akkus wieder aufladen könnt. Euer Kind lernt, dass ihr eure Bedürfnisse kommuniziert und durchsetzt, was zur Nachahmung anregt. Nein sagen ist wichtig und richtig, um euch nah zu sein und euch selbst in den Mittelpunkt zu stellen – und das mit Genuss.


2. Handy weg und Netflix aus: Mauern machen einsam!


In den wenigen freien Stunden (oder sind es Minuten?) des Tages ist die Verlockung groß, auf dem Handy zu scrollen oder Netflix-Serien zu suchten. Leider ist das Gift für die rar gesäte Zweisamkeit, denn wer dauerhaft online ist, mauert sich ein. Hast du nur Augen für dein Smartphone, verlierst du den Kontakt zu deinem Partner / deiner Partnerin. Ihr nehmt euch kaum noch wahr und priorisiert stumpfe Berieselung statt eure Liebesbeziehung. Legt öfter das Handy aus der Hand, schaut euch stattdessen in die Augen, redet miteinander und interessiert euch für das (erotische) Offline-Angebot eures Partners / eurer Partnerin. Sonst entgeht euch womöglich eine sinnliche, reale Erfahrung, die ihr online nie erleben würdet. 🙂


3. Küsst, berührt und umarmt euch bewusst


Außer eines Küsschens zur Begrüßung geht bei euch nichts mehr? Dann solltet ihr das unbedingt ändern, denn Zärtlichkeiten und Küsse im stressigen Alltag sind Balsam für die Seele. Sie stärken das Band zwischen euch und schaffen kleine Liebes-Oasen. Die braucht ihr, weil ihr sonst „verdurstet“. Du kennst das Sprichwort „Appetit kommt beim Essen“? So funktioniert das auch mit der Lust auf den Partner /die Partnerin. Macht euch mit bewussten Berührungen und Zärtlichkeiten immer wieder Hunger aufeinander. Knutscht in der Küche herum, umarmt euch lange, bevor einer das Haus verlässt oder streichelt euch vor dem Schlafengehen überall – vielleicht bleibt es ja auch nicht dabei 😉



4. Vereinbart regelmäßig Date Nights (und setzt sie auch um!)


Geplanter Sex bedient das Klischee gestresster Elternpaaren, für die Spontanität ein Fremdwort geworden ist? Möglich, aber geplanter Sex oder geplante Dates (bei denen Sex kein Muss ist) sind eine tolle Möglichkeit, um überhaupt wieder Intimität und Nähe aufzubauen. Ihr blockt feste Zeiten in euren Terminkalendern und haltet diese Termine strikt ein. Überlegt euch, was ihr in eurer Date Night machen wollt und stimmt euch gemeinsam auf den Abend / den Tag / die Nacht ein. Was habt ihr unternommen, bevor ihr Eltern wurdet? Wobei habt ihr euch wohlgefühlt? Was wollt ihr wieder erleben? Eure Date Nights als Eltern müssen keinen Kreativitätspreis gewinnen, sondern euch zu mehr Nähe und Kommunikation verhelfen.


Eltern als Vorbild: Lebt vor, was ihr liebt!


Die Zeiten, in denen Eltern ihre Zweisamkeit hinter verschlossenen Schlafzimmertüren auslebten sind vorbei. Die meisten Kinder erleben zwischen ihren Eltern Liebe und Zärtlichkeit – zumindest sollten sie es. Wenn ihr eurem Nachwuchs einen liebevollen und sinnlichen Umgang miteinander vorlebt, werden sie mit dem Selbstverständnis aufwachsen, dass es gut und wichtig ist, seine (Beziehungs)Bedürfnisse wahrzunehmen und durchzusetzen. Das gibt Kindern eine gute Basis, um später selbst emotional reife und bewusste Beziehungen zu führen.


Du willst mehr Tipps und Ideen, wie ihr als Elternpaar mehr Zeit für Nähe und intime Momente habt (und wie ihr diese nutzen könnt?), dann schreib mir!

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